Kausalitätsprinzip

Einleitung

Im Immobiliarsachenrecht ist das Kausalitätsprinzip ausdrücklich im Gesetz (ZGB 974 Abs. 2) festgehalten (siehe Box).

Nachfolgend soll näher auf das dem Vertrauensprinzip entspringende Kausalitätsprinzip eingegangen werden:

Das Kausalitätsprinzip ist auch im Rechtsverkehr über bewegliche Sachen (Fahrnis) anzuwenden, obwohl es im Gesetz nicht ausdrücklich vorgesehen ist; mit diesem einleitenden Hinweis muss es sein Bewenden haben, da das Fahrnissachenrecht nicht Gegenstand der vorliegenden Website ist.

Der Gegensatz:

Das Abstraktionsprinzip ist der anlässlich der Verfügung über Forderungen und Rechte anwendbare Grundsatz, wonach die Abtretung (Verfügungsgeschäft) unabhängig von der Gültigkeit des Verpflichtungsgeschäfts wirksam ist; die Einzelheiten sind beschrieben unter:

Weiterführende Literatur

  • MEIER-HAYOZ ARTHUR, Berner Kommentar zum ZGB, Syst. Teil N 88 ff.
  • REY HEINZ, Die Grundlagen des Sachenrechts und das Eigentum, Grundriss des schweizerischen Sachenrechts, Band I, Bern 1991, Rz 347 ff.

Drucken / Weiterempfehlen: